Patenschaften

Glücklicher Ausgang für Emil


Vor einem Jahr, im August 2018 wurden wir von einer engagierten Familie auf eine Katzenpopulation in Dobbertin aufmerksam gemacht.  Mit Hilfe von Spenden  haben wir dort  insgesamt neun Katzen und sechs Kater kastriert. Zusätzlich konnten alle sechs Katzenkinder von dort in Zuhause vermittelt werden.

Ein Kater, Emil haben wir ihn genannt, brauchte dringend besondere Hilfe. Er hatte schlimmen Katzenschnupfen und stark vereiterte Augenhöhlen. Beim Tierarzt wurde dann das ganze fürchterliche Ausmaß erkennbar, beide Augen waren nicht mehr vorhanden und die Höhlen waren stark entzündet und voll mit Eiter. Da wir bereits gute Erfahrungen mit blinden Katzen gemacht hatten entschlossen wir uns, Emil operieren zu lassen. Auch dies gelang durch Spenden von Menschen, die für Emil eine zweite Chance wollten. Emil wurde operiert, die Augenhöhlen gereinigt und verschlossen. Es war eine sofortige Erleichterung für Emil und der Heilungsprozess wurde mit viel Schlaf und Futter unterstützt. Es hat aber nicht lange gedauert und Emil begann, seinen Sinnen auch ohne Augenlicht zu vertrauen. Ganz am Anfang stieß er noch gegen Gegenstände oder mit anderen Katzen zusammen, dies ist aber längst vergessen. 

Emil ist blind und findet sich dennoch gut zurecht


Heute ist Emil ein stattlicher Kater, lebt in einem großen, gesicherten Auslauf, spielt dort mit anderen Katzen, kann Bällen hinterherjagen und sogar Bäume erklettern. 

 
Emil im Baum

Emil freut sich seines Lebens - trotz Blindheit


Fremden Menschen fällt es gar nicht auf, dass er blind ist. Häufig bemerken sie es erst, wenn er ihnen auf den Schoß gesprungen ist und Streicheleinheit einfordert. Dass Emil sich seines Lebens freuen kann hat jene Familie möglich gemacht, die das Leid der Katzen bemerkt und nicht weggeschaut hat. Sie sind Emils Paten geworden und sorgen mit einer monatlichen regelmäßigen Spende dafür, dass Emil ein katzengerechtes und lebenswertes Leben führen kann. 

 
Maus gefangen

Emil fühlt sich wohl


Im Namen von Emil – Tausend Dank!