Nach fast zwei Monaten möchten wir euch Herrn Eder vorstellen, mit der Bitte um eure Unterstützung.
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| Herr Eder geniesst seine Schmuserunde |
Wir benötigen für Herrn Eder dringend Spenden, um seine drei Operationen zu bezahlen und seine laufende Versorgung zu sichern. Die Streunerhilfe Barth hat den Anfang gemacht - liebe Eva danke für eure Unterstützung!
Bitte helft uns dabei, wir schaffen es alleine einfach nicht.
Wie alles began:
An der Futterstelle der Streunerhilfe Barth tauchte ein
älterer Kater in einem sehr schlechten Zustand auf. Abgemagert,
matt, erschöpft, stumpfes Fell, einfach nicht mehr richtig da.
Also ging es zunächst zum Tierarzt zum Check. Dort kam die schlechte Nachricht: Der Kater ist FIV-positiv. Die Streunerhilfe nannte ihn "Herr Eder", wollte helfen, hatte aber keine eigene Pflegestelle für eine Unterbringung und suchte händeringend nach einer Unterbringungsmöglichkeit.
Am Ende blieb er wochenlang beim Tierarzt im Quarantänekäfig. Als wir schließlich die Zusage zur Aufnahme gegeben haben, wurde zusätzlich ein massiver Giardien-Befall festgestellt. Wir haben ihn trotz der damit einhergehenden zusätzlichen Belastung aufgenommen. Also erneut Quarantäne, Behandlung, strenge Hygiene, alles, was dazu gehört. Die Giardien konnten wir in den Griff bekommen, aber sein Allgemeinzustand blieb trotzdem lange kritisch. Er speichelte stark, wirkte weiterhin angeschlagen, fraß zwar phasenweise, aber man merkte: Da steckt mehr dahinter.
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| Sein Zustand war lange kritisch |
Eine erneute Untersuchung beim Tierarzt brachte dann die
erschütternde Ursache ans Licht: Im Maul saßen eitrige Zahnstümpfe. Das
ist Dauer-Schmerz, bei jedem Kauen, bei jedem Versuch zu fressen. Viele Tiere
fressen dann nur noch weiches Futter, schlingen oder hören irgendwann ganz auf,
weil es schlicht zu weh tut. Dazu kommt, dass eitrige Entzündungen im Maul eine
ständige Keimquelle bedeuten. Bakterien und Entzündungsstoffe gelangen über die
Blutbahn in den ganzen Körper und belasten Organe, besonders Herz und Nieren. Die
notwendigen Zahn-Operationen waren keine Option, sondern die einzige echte Chance, damit es
für ihn besser werden konnte. Insgesamt waren drei Operationen nötig.
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| Herr Eder kann wieder ohne Schmerzen fressen |
Eine lange Zeit mit viel Pflege und vorsichtigem Füttern. Immer wieder Medikamente.
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| Geduldig immer wieder zum Fressen ermuntern. |
Erst nach der dritten Operation kam die Erleichterung, im wahrsten Sinne. Endlich ließ der Druck nach, endlich konnte der Körper anfangen, sich zu erholen. Sein Appetit ist deutlich besser, wir päppeln konsequent, geben Wärme, Ruhe und Stabilität.
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| Es schmeckt. |
Schritt für Schritt erholt er sich. Herr Eders lange Reise ist zu Ende.






