Samstag, 27. Juni 2020

Unsere Milchbabys sagen DANKE


Zuerst gab es Fläschchen für unsere Katzenkinder, aber nun können die Kleinen ihre Milch schon selbst schlecken. 

Hm, das ist lecker...

Nach dem Milch schlecken wird sich ordentlich geputzt, auch das geht schon ganz gut. Und wenn es vor lauter Eifer doch mal etwas klebriger wird, hilft der Waschlappen, der das Fell wieder schön glatt putzt, so wie es Mama auch machen würde. 

Auch putzen will gelernt sein

Die Aufzuchtmilch ist unverzichtbar für so junge, mutterlose Kätzchen. Wir möchten daher DANKE sagen an die tierlieben Menschen, die uns die Aufzuchtmilch von unserer Amazon Wunschliste gespendet haben. Eure Spende hat mitgeholfen, dass die kleinen Kätzchen überhaupt eine Chance auf ein Leben erhalten haben. Wir geben unser Bestes, damit sie sich weiter gut entwickeln. 


Herzlichen Dank, dass ihr mich unterstützt.



Samstag, 13. Juni 2020

Ein grausamer Fund


Vor kurzem wurden wir über das Notruftelefon um Hilfe gebeten, da eine kleine, hilflose Katze gefunden wurde. Vor Ort stellte sich die Situation deutlich dramatischer dar, als am Telefon geschildert. Ein kleines Katzenbaby war unter den Rasenmäher gekommen und an Pfote und Ohr von den scharfen Messern schwer verletzt worden. Sofort war klar, dass es wahrscheinlich nicht nur ein Katzenbaby war und so suchten wir alles ab. Drei weitere Katzenbabys haben wir gefunden. Von den insgesamt vier Kätzchen konnten wir drei in unsere Obhut nehmen, ein Katzenbaby war durch die vom Rasenmäher zugefügten Verletzungen bereits tot. 
Aufgrund der Corona Pandemie war ein Wochenendgrundstück über Monate nicht genutzt worden und nach der Rückkehr wurde als erstes das Gras gemäht. Dies ist einer wildleben Katze und ihren Jungen zum Verhängnis geworden, denn durch die monatelangen Unberührtheit hat die Katzenmutter das hohe Gras als geeigneten Geburtsort und sicheres Nest für ihren Nachwuchs ausgesucht. Was für ein folgenschwerer Irrtum. Solche Unfälle können verhindert werden, wenn hohes Gras vorher abgesucht wird. Nicht nur Katzen, auch Igel oder Nester mit Singvögeln können Rasenmähern zum Opfer fallen.

Hohes Gras wurde von einem sicheren Versteck zur tödlichen Falle

Leider war es nicht möglich, die Katzenmutter einzufangen. Wir konnten die Kleinen aber auch nicht vor Ort belassen, da unklar war, ob die Katzenmutter ihre Jungen noch annehmen wird und außerdem brauchte das verletzte Kätzchen dringend Hilfe. Doch so sehr wir es auch versucht haben, wir konnten das Katzenbaby nicht retten. Die Pfote war zu sehr verstümmelt und trotz aller Unterstützung konnte der kleine Körper dem nichts entgegensetzen. Wir haben uns entschieden, auch dies hier in Wort und Bild zu berichten, da es solche Schicksale sind, die uns als Tierschützer an den Rand unserer Kräfte bringen. So ein kleines Wesen zu verlieren, das doch sein ganzes Leben noch vor sich hatte und um das man intensiv gekämpft hat, ist kaum zu ertragen.

Die schwer verletzte Pfote


Dieses Katzenbaby konnten wir nicht retten

Die überlebenden zwei Kleinen werden weiter regelmäßig alle 2 Stunden, auch nachts, mit der Flasche gefüttert, nach jeder Mahlzeit wird massiert und geputzt zur Anregung der Verdauung. Die Aufzuchtmilch ist teuer, aber ohne diese haben die Babys gar keine Chance und natürlich sind wir froh, wenn sie so viel Milch wie möglich zu sich nehmen können.Wenn uns jemand mit dem Kauf der Aufzuchtmilch unterstützen könnte, wäre das eine riesige Hilfe, davon können wir derzeit nicht genug haben. Die Milch findet ihr auf unserer Amazon Wunschliste ganz oben.

Dieses Kätzchen wird nun gepäppelt

Auch wenn die Katzenmutter nun keine Milch mehr für ihre Babys hat, versuchen wir weiter, die Katzenmutter einzufangen. Zum einen wäre die Fürsorge der Mutter sehr hilfreich für das Wohlergehen der Kleinen und würde ihre Chancen verbessern und zum anderen möchten wir die Katze kastrieren, damit nicht weitere Katzenjunge ein gefährliches Dasein fristen müssen. 

Wir tun alles, damit es leben kann

Mittwoch, 10. Juni 2020

Wir nehmen Abschied von Sinja

Leider mussten wir Sinja gehen lassen. Wir hatten gehofft, sie noch rechtzeitig vor dem Verhungern gerettet zu haben, aber ihr Körper war einfach zu ausgemergelt. Sie konnte nicht mehr.
Wir sind sehr traurig, dass diese so liebe Katze dieses Schicksal erleiden musste. Sie muss lange gehungert haben und niemand soll es bemerkt haben? Auch wenn Sinjas Verlust schmerzt, sind wir doch dankbar, sie noch bei uns gehabt zu haben. Denn so musste Sinja, die auch in diesem schlechten Zustand so liebebedürftig und verschmust war, nicht einsam auf der Straße sterben, sondern wenigstens in den Armen von Menschen, die versucht haben, ihr bis zum letzten Moment ein Gefühl von Geborgenheit zu geben.

Gute Reise liebe Sinja

Vielen lieben Dank an alle, die für Sinja die Nahrungsergänzungsmittel von unserer Wunschliste gespendet haben. Wir haben es zusammen versucht.

Donnerstag, 4. Juni 2020

Katze in extrem schlechten Zustand aufgenommen


Ende letzter Woche haben wir eine Fundkatze aufgenommen, die so verhungert ist, dass sie sich kaum noch aufrecht halten kann. Es handelt sich um eine erwachsene Katze in einem elendigen Zustand, die nicht einmal mehr 1 kg wiegt. Wir haben nicht geglaubt, dass so etwas möglich ist. Wir haben das arme Tier auf den Namen Sinja getauft. Nach einer tierärztlichen Behandlung befindet sie sich nun in unserer Quarantänestation und wir versuchen alles, um ihr Leben zu retten. Sie erhält Infusionen und als Nahrungsergänzungsmittel Nutribound. Obwohl Sinja sich kaum auf den Beinen halten kann, versucht sie zu schmusen, ist liebebedürftig und dankbar für jede Zuwendung.

völlig verhungert

Wenn uns jemand mit einer Spende helfen kann, Sinjas Leben zu retten, wären wir sehr dankbar. Auch Sachspenden helfen uns, ihr findet Nutribound auf unserer Amazon-Wunschliste, wir sind auf jede Unterstützung angewiesen. 


Wir versuchen alles, damit Sinja überlebt.

Bitte drückt mit uns ganz doll die Daumen, dass diese liebenswerte Katze überlebt.   

Sinja kann sich nicht lange auf den Beinen halten.



Samstag, 30. Mai 2020

Katzenbabys mit der Hand aufziehen - eine Herausforderung


Pfingsten steht ganz im Zeichen der Katzenaufzucht. Leider hat eine Katzenmutter ihre Jungen verstoßen, so dass die Kleinen nun per Hand aufgezogen werden müssen. 

Dieses Katzenbaby wurde von seiner Mutter verstoßen.

Die Mutterpflichten beschäftigen uns nun rund um die Uhr. Die Katzenbabys müssen schön warm gehalten werden und alle 2 Stunden benötigen sie Milch. Am Anfang haben die Kleinen die Milch nur tröpfchenweise ins Mäulchen bekommen, aber jetzt trinken sie schon aus der Flasche. Nach jeder Mahlzeit müssen die Bäuchlein massiert werden, damit die Verdauung angeregt wird. Unser Zeitplan ist derzeit den Trinkbedürfnissen der Katzenbabys unterworfen, so dass wir um Verständnis bitten, wenn wir nicht sofort erreichbar sind. 

Das Katzenbaby braucht alle 2 Stunden Milch.

Ganz herzlichen Dank an die Spenderin der jetzt notwendigen Aufzuchtmilch von unserer Amazon Wunschliste. Es hilft so sehr!




Montag, 25. Mai 2020

Katzenbabys vom Grabbeltisch - Nein Danke!


Jetzt ist es wieder soweit. Viele Katzenbabys suchen ein Zuhause und werden für wenig Geld verkauft oder teilweise sogar verschenkt. Hauptsache weg mit dem Nachwuchs der eigenen, unkastrierten Katze oder der Mäusefängerkatze vom Bauernhof, die eben so mitlaufen. Babys solcher Katzen sind schnell angeschafft, sie kosten ja nichts und daher kann man nichts verkehrt machen. Weit gefehlt!

Die richtige Aufzucht bestimmt das zukünftige Leben ihrer Katze

Jeder, der sich ein Lebewesen anschafft, sollte im Vorfeld möglichst sicher gehen, dass ein Tier zu den eigenen Lebensverhältnissen und auch den zukünftig geplanten Lebensumständen passt. Hat man sich für eine Katze entschieden, die einen immerhin über 20 Jahre begleiten kann, sollte es selbstverständlich sein, ihr den bestmöglichen Start ins Leben ermöglichen zu wollen. Dazu gehört, dass die kleinen Kätzchen mit Sorgfalt und Fachkenntnis groß gezogen worden sind, damit sie gesund aufwachsen, gut sozialisiert und angstfrei in ihr neues Leben starten können. Häufig kommt es vor, dass kleine Kätzchen viel zu früh von ihrer Mutter und ihren Geschwistern getrennt werden, da es den Verkäufern solcher Katzen egal ist, ob diese krank, ängstlich oder schlecht sozialisiert sind. Ganz kleine Kätzchen verkaufen sich nun einmal besser und die Krankheiten machen sich erst beim neuen Besitzer bemerkbar. Seriöse Züchter oder Tierschutzvereine hingegen geben dem Nachwuchs die Zeit und die Grundlagen, die benötigt werden, damit sie sich optimal entwickeln können. Kleine Kätzchen sollten niemals vor einem Alter von 12 Wochen in ihr neues Zuhause ziehen, da ihre Sozialisierung vorher noch nicht abgeschlossen ist. 
Katzen brauchen Zeit, um Sozialverhalten zu lernen

Werden Katzen zu früh von der Mutter und ihren Geschwistern getrennt, können gesundheitliche Probleme und Verhaltensauffälligkeiten entstehen. Verantwortungsvolle Züchter oder Tierschutzvereine suchen für ihre Schützlinge artgerechte Zuhause und stehen den neuen Besitzern auch nach der Abgabe mit Rat und Tat zur Seite. Außerdem sollten Kätzchen nur zu zweit oder zu einer gleichaltrigen Katze vermittelt werden, denn die Einzelhaltung von Katzen ist nicht artgerecht. Mit Sorgfalt und Liebe aufgezogene Kätzchen werden mit Impfpass und Schutzvertrag abgegeben und sind bei Ihrem Einzug in ihr neues Zuhause komplett geimpft, gechipt, mehrfach entwurmt, ungezieferfrei und außerdem stubenrein, gut sozialisiert, menschenbezogen und an Alltagssituationen gewöhnt. 

Wenn Sie sich eine Katze anschaffen möchten, nehmen sie zwei gleichaltrige, am besten Geschwister, von Tierschutzvereinen oder seriösen Züchtern, denen das Wohl ihres Nachwuchses am Herzen liegt und nicht das schnelle Geld oder das "Los werden" müssen.

Zu zweit startet es sich am besten in das neue Zuhause.

Sie werden mit fröhlichen, lebenslustigen, aufgeweckten und zutraulichen Kätzchen belohnt werden, die zu selbstbewussten Katzen ohne Verhaltensauffälligkeiten und vermeidbare Gesundheitsprobleme heranwachsen, weil sie einen optimalen Start ins Leben hatten und ein artgerechtes Leben führen dürfen.