Sonntag, 22. Januar 2017

Petra, Susi und Luise

absoluter Notfall:

Wir wurden heute, am 19.01.2017, an einen Ort gerufen, an dem das Herrchen plötzlich verstorben ist! Es gibt keinen, der die 3 hinterbliebenen Katzen übernimmt. Wir haben zunächst dafür gesorgt, dass sie ein Mal am Tag etwas Futter bekommen!Doch als wir kamen, streiften und schmusten sie um unsere Beine als wollten sie sagen "Helft uns..um uns kümmert sich keiner mehr"..sie saßen die ganze Zeit vor der Haustür, in der Hoffnung sie würde sich öffnen, damit sie ihre gewohnten wohlig warmen Kuschelplätze einnehmen können!Leider bleibt die Tür nun für die 3 immer geschlossen..Sie tun uns in der Seele leid und nun suchen wir auf diesem Wege liebe Menschen, die einen oder mehrere aufnehmen würden!Zum Geschlecht können wir vorerst nur sagen, dass die Schwarze eine Katze ist!Alle sehen ziemlich jung aus..Wir berichten nach wenn wir mehr wissen!

Ergänzung:

Die drei sitzen erst einmal im Warmen. Wir konnten sie in einer Pflegestelle unterbringen, wo sie versorgt werden. Es war für sie eine ganz (un)schöne Umstellung, da sie zunächst ihre Freiheit einbüßen müssen. Nächste Woche sollen die drei Mädchen kastriert werden, um dann vermittelt werden zu können. Leider hat sich noch kein lieber Mensch gefunden, der alle drei adoptieren würde.




Montag, 16. Januar 2017

Hilfe für Kater Quaki


Kater Quaki ist über 10 Jahre alt. Er hatte früher einmal ein Zuhause. Irgendwann
wurde er auf die Strasse geworfen und sich selbst überlassen.
An einer Futterstelle fand er seitdem sein tägliches Brot, und einen Schlafplatz hat
er sich unter einer alten Kiste gesucht. Jahrelang ging das so, aber jetzt kann Quaki
auf einem Auge nicht mehr sehen, weil sich das Augenlid nach innen krempelt und
die Wimpern die Hornhaut zerkratzen. Das gibt es auch beim Menschen. Es ist ein
Rolllid und, wie man sich vorstellen kann, äußerst schmerzhaft.

Quaki ist sehr zutraulich und ließ sich gern zum Tierarzt mitnehmen und
untersuchen. Sein Augenlid wurde festgeklammert, so dass es in der normalen
Position bleibt. Das erträgt der liebe Kater ohne Widerspruch, er versucht auch
nicht, sich die Klammern zu entfernen. Ein Dauerzustand ist es so allerdings nicht.
Das Lid muss operiert werden, dann ist mit einer vollkommenen Heilung zu rechnen
und Quaki könnte wieder ganz normal und ohne Klammern sehen.

Die Operation würde gut 200 Euro kosten.

Trotz sparsamen Wirtschaftens hat unser kleiner Verein diese Summe nicht zur
Verfügung. Es tut uns in der Seele weh, den Kater nicht von seinem Rolllid befreien
zu können. Das vorhandene Geld müssen wir für Futter ausgeben, denn es ist Winter
und überall sind mehr Katzen an den Futterstellen zu versorgen als in der warmen
Jahreszeit. Wir wenden uns daher an Sie mit der dringenden Bitte um
Unterstützung.

Bitte stellen Sie sich vor, wie es ist, wenn man etwas im Auge hat,
und dann schauen Sie doch, ob Sie nicht eine Kleinigkeit für Quaki übrig haben. Er
hat es ganz sicher verdient, dass ihm geholfen wird.
Jeder noch so kleine Betrag hilft, denn viele Sandkörner ergeben zu guter Letzt
einen Berg.
Unser Spendenkonto hat die bekannten Daten:
Tierschutzverein Sternberger Seenland
IBAN: DE 30 1406 1308 0000 8282 97
Verwendungszweck: Quaki

Wir hoffen auf Ihre Unterstützung und sagen jetzt schon Danke im Namen von
Quaki. Wie es weitergeht mit ihm, werden wir auf jeden Fall berichten.


Quaki wie wir ihn gefunden haben

mit geklammertem Augenlid




Samstag, 7. Januar 2017

Arbeitseinsatz an einer Futterstelle

Heute, am 07.01.2017 haben wir an einer unserer Futterstellen das 1. Katzenhotel eröffnet. 
Es wurden zwei ehemalige Kaninchenställe umgebaut und gedämmt sowie ein Schuppen, der trocken und winddicht ist, katzenfreundlich eingerichtet! Wir hoffen, nun überstehen unsere Streuner die eisige Jahreszeit und freuen uns mit ihnen auf den Frühling...

Haupthaus



Nebengebäude


Gästehaus




unsere

Schütz
linge 

freut es












Dienstag, 4. Oktober 2016

Neues von Bärchen



Es sind viele Spenden eingegangen für den lieben Kater mit dem Stummelschwanz. Wir alle sind sehr gerührt von der großen Tierliebe der Menschen im Sternberger Umland. Ihre Hilfe ermöglichte es uns, dem Kater die erforderlichen Behandlungen angedeihen zu lassen.

Lange hat es gedauert und einige Besuche beim Tierarzt hat unser Kater Bärchen hinter sich gebracht, auch mehrere Narkosen, von denen er die erste gar nicht gut vertragen hatte, so dass Ärzte und Pfleger in Ängsten um sein Leben waren. Doch alles ging gut aus und Bärchen wurde gesund.

Seine Arthrose allerdings bleibt ihm erhalten, da sie altersbedingt ist - wie bei vielen älteren Menschen auch. Sie macht den Betroffenen besonders an kalten Tagen zu schaffen. Dann bekommt das Katerchen ein Schmerzmittel und alles ist wieder erträglich.
Sein Spendenfonds ermöglichte sogar noch weiteren bedürftigen Katzen eine gründliche tierärztliche Versorgung. Deshalb bedankt sich heute nicht nur Bärchen allein bei Ihnen für die zahlreichen Geldspenden. Er ist dank Ihrer Hilfe von seinen Krankheiten genesen und darf sein Leben ohne Sorgen genießen. 
Bärchen in seinem Zuhause


Und ein Geheimnis dürfen wir ausplaudern: Bärchen besucht jeden Tag seine kleine Katzenfreundin in der Nachbarschaft. Dies darf er auch gerne tun, denn er ist kastriert, und es kann keinen Nachwuchs geben. Wir sind froh, dass er Freude am Leben hat und gönnen ihm den täglichen kleinen Ausflug. Denn er kommt stets zum Abendbrot nach Hause und bleibt auch des Nachts im Haus.

Dass es Bärchen jetzt so gut geht, ist das Verdienst seiner Fangemeinde, denn ohne die zahlreichen Spenden wäre uns so eine gründliche und aufwendige tierärztliche Betreuung nicht möglich gewesen. Wir sagen tausendmal Dank an unsere Leser, die von überall her geholfen haben, das nötige Geld für Bärchens Behandlung zusammen zu bekommen.

Samstag, 2. Juli 2016

Sie kümmern sich um wilde Katzen

Neu gegründeter Tierschutzverein Sternberger Seenland nimmt sich der Problematik besonders an. Auch passive Mitglieder sind willkommen.

Erst am Dienstag waren Antje Cieslak und weitere Mitstreiterinnen des Tierschutzvereins Sternberger Seenland an der Schweinsbrücke in Sternberg sowie der Kläranlage in Borkow unterwegs, um verwilderte Hauskatzen zur Kastration einzufangen. „Wir haben in Borkow sechs bekommen“, so Cieslak. Seit Jahresbeginn sind es somit bereits 52 zu dem Zweck eingefangene „Schnurrmiezen“ – auch in Dabel, Brüel und Blankenberg. Nach der Kastration werden die Tiere übrigens wieder an ihren Stellen freigelassen, „denn verwilderte Katzen sind im Grunde nicht vermittelbar“, sagt Antje Cieslak.
Die Sternbergerin hatte 2010 die Tierschutzgruppe Sternberg initiiert, organisatorisch gehörte man zum Tierschutzverein Güstrow. Seit Dezember vergangenen Jahres gehen die Tierfreunde der Region nun eigene Wege (SVZ berichtete). Laut Vereinschef Reiner Hofmann wolle man aber „weiterhin mit Güstrow zusammenarbeiten“. Zugleich betonte der Mustiner, dass man der erste eingetragene Tierschutzverein im Landkreis Ludwigslust-Parchim sei.
Die Tierschützer hatten Sternbergs Bürgermeister Armin Taubenheim eingeladen, um ihr Konzept vorzustellen und zugleich auf Probleme aufmerksam zu machen. „Unsere wichtigste Aufgabe ist es, die Population der Katzen zu reduzieren“, sagte Hofmann und bemängelte dabei, dass es vom Gesetzgeber, sprich dem Land, „immer noch keine Chip- und Kastrationspflicht bei Katzen gibt“. Die Kreise könnten selbst entscheiden. „Die Verantwortung werde wieder einmal nach unten delegiert“, kritisierte Reiner Hofmann.
Die Kastrationskosten werden von der Sternberger Amtsverwaltung beglichen. Hoffmann regte an, dass man auch in der Region das so genannte Paderborner Modell übernehme, wonach die Kommunen bereits in ihren Haushalten eine bestimmte Summe für die Kastration, den Tierschutz mit einplanen. Rostock habe in MV damit nachgezogen. Bundesweit seien es bereits über 100 Städte und Kommunen, die so verfahren. „Ich muss es mal prüfen“, so Bürgermeister Taubenheim, der privat eine Katze hält und einen Antrag auf Mitgliedschaft im Tierschutzverein mitnahm.
„Wir sind dankbar für jede Futterspende“, merkte Angela Rösch aus Vimfow an. Futter- und Geldboxen des Vereins stünden derzeit u.a. in Sternberg, Dabel und Dobbertin. Doch die Mittel seien stets knapp. So mach Euro steuern die Tierfreunde bei. „Wir fahren mit unserem Privat-Pkw, auch Futtermittel kommen größtenteils aus eigener Tasche. Alle Gelder, Spenden sind 1:1 für die Tiere!“, versicherte die stellvertretende Vereinschefin, Heike Schüttpelz aus Warin. Bei den Tierschützern könne man auch nur passives Mitglied werden.

Quelle: http://www.svz.de/lokales/sternberg-bruel-warin/sie-kuemmern-sich-um-wilde-katzen-id14144151.html