Samstag, 3. Dezember 2022

Weihnachten für Katzen im Tierheim - wer kann helfen?

Weihnachten mit der Familie ist vor allem in diesen Zeiten ein besonderes Geschenk. Die Vorweihnachtszeit lädt zum Nachdenken darüber ein, was wirklich wichtig ist und eröffnet den Blick auch auf die alltäglichen Dinge, die nur scheinbar selbstverständlich sind. An den Festtagen steht das gemütliche Beisammensein mit der Familie im Vordergrund und natürlich werden auch die vierbeinigen treuen Lieblinge nicht vergessen.   

gemütliche Vorweihnachtszeit
 

Wir möchten, dass Weihnachten auch für unsere Schützlinge ohne eigenes Zuhause etwas Besonderes wird und würden uns freuen, wenn ihr uns dabei unterstützt. Auf unserer Amazon-Wunschliste findet ihr alles was uns hilft, unseren Samtpfoten ein schönes Weihnachtsfest zu bereiten. 

Gandalf, unser Weihnachtswunder vom letzten Jahr hilft auch mit, damit sich alle wohlfühlen.

 

Wir wünschen allen eine schöne Adventszeit.

Sonntag, 27. November 2022

 Die Adventszeit hat begonnen. Wir wünschen allen einen schönen 1. Advent und eine besinnliche Vorweihnachtszeit. Gestern waren wir auf dem Weihnachtsmarkt in Tempzin mit einem von unseren Mitgliedern liebevoll bestückten und gestalteten Weihnachtsstand. 

Unser Stand in Tempzin

 

Unser Stand hat uns nicht nur einige Einnahmen beschert, wir haben auch anregende Gespräche geführt und konnten wertvolle Hinweise zur Haltung und Gesundheit von Haustieren geben. Wer uns in Tempzin verpasst hat oder uns einfach nocheinmal besuchen möchte, ist gerne eingeladen, uns auf dem Weihnachtsmarkt am 03.12.2022 von 10 - 18 Uhr zu besuchen.

Wir freuen uns auf euch.

1. Advent- unser besonderer "Adventskranz"


Donnerstag, 6. Oktober 2022

Spendengelder reichen nicht - Artikel der SVZ

Die steigenden Preise belasten auch den Tierschutzverein Sternberger Seenland. Die Spendengelder reichen nicht mehr aus. Deswegen muss Chefin Juliane Mathes erste Konsequenzen ziehen. 

Seit Jahren kümmert sie sich um ausgesetzte und verwilderte Katzen. Pflegt sie gesund, fängt sie ein und kastriert sie, um eine unkontrollierte Ausbreitung zu verhindern. Sucht Familien, um den zahmen Katzen ein neues Zuhause zu bieten, oder nimmt sie in ihrer Tierauffangstation auf. Zudem kämpft Tierschützerin Juliane Mathes schon seit Jahren gegen Tierquälerei und falsche Tierhaltung. Es seien wichtige Aufgaben, die sie und ihr ehrenamtliches Team übernehmen.

Doch nun steht die Zukunft des Vereins auf der Kippe. Denn die steigenden Preise setzen dem Tierschutzverein Sternberger Seenland immer stärker zu. 

„Wir merken die steigenden Kosten bei den Spritpreisen, da wir oft weite Strecken für Notfälle und Kastrationsaktionen fahren. Die Benzinkosten tragen alle Mitglieder privat – hier kommen wir an unsere 
Grenzen“, sagt Juliane Mathes. Denn immer weniger Mitglieder würden sich bereit erklären, die Spritkosten selbst zu tragen. Dafür habe sie Verständnis. 

Tierschutzverein muss Auffangstation im Notfall schließen

Doch es stellt sie auch vor ein großes Problem: „Da alles erheblich teurer geworden ist, Futterkosten, Heizkosten, demnächst noch Tierarztkosten sowie Stromkosten, reichen unsere Spendeneinnahmen nicht mehr aus.“ Der Verein finanziert sich vor allem von Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Doch die Spendenbereitschaft habe aufgrund der hohen Kosten, die jeder zu tragen hat, deutlich nachgelassen. Und das sorgt nun für ein großes Loch im Haushalt des Vereins. 

Deswegen rechnet Juliane Mathes schon jetzt mit argen Konsequenzen. „Wir befürchten, bald nicht mehr alle Notfälle aufnehmen zu können.“ Und im schlimmsten Fall könne die Auffangstation gar nicht mehr betrieben werden. Zunächst wird die Tierschützerin die Mitgliedsbeiträge erhöhen müssen. „Baldige Preisanpassungen für Unterbringungs- und Futterkosten in der Tierauffangstation sind unvermeidbar“, ist sie sich sicher.  

Sie hofft nun vor allem, dass die Kommunen ihr finanzielle Unterstützung anbieten können. „Ich wünsche mir, dass die Tierschutzvereine jetzt finanziell nicht alleine gelassen werden, sondern durch Städte und Gemeinden Lösungen gefunden werden, damit Tierschutz in Deutschland weiter betrieben 
werden kann.“ Konkret wünscht sie sich Hilfe von der Stadt Sternberg. Doch ob sie diese wirklich erhalten wird, ist fraglich. 

Stadt Sternberg hat selbst mit steigenden Kosten zu kämpfen

„Derzeit kommen viele Vereine zu mir und fordern Unterstützung“, sagt Bürgermeister Armin Taubenheim. Doch die Stadt müsse selbst schauen, wie sie mit den steigenden Preisen umgehen soll. Ihm sei zwar bewusst, dass der Verein wichtige Arbeit leiste und spende deswegen auch jedes Jahr den Mitgliedsbeitrag. Doch eine finanzielle Unterstützung von Seiten der Stadt könne er nicht versprechen.

Juliane Mathes will die Hoffnung dennoch nicht aufgeben. Sie appelliert an die Bewohner der Stadt und den umliegenden Gemeinden: „Ich wünsche mir, dass sich trotz dieser schweren Zeiten viele Menschen weiter auch um hilfebedürftige Tiere kümmern und einen Weg finden, im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu helfen.“

Quelle: https://www.svz.de/lokales/sternberger-seenlandschaft/artikel/steht-der-tierschutzverein-sternberger-seenland-vor-dem-aus-43319031

 

 

 

Freitag, 19. August 2022

Schutz von Katzenkindern hat Vorrang

Bei uns wartet eine Vielzahl von Kätzchen auf ein neues Zuhause. Leider können die niedlichen und verspielten Katzenkinder derzeit nicht besucht werden, da in der näheren Umgebung Fälle von Katzenseuche (Parvovirose) aufgetreten sind. 


Die Viren bleiben in der Umwelt sehr lange stabil und werden leicht übertragen. Nicht nur von Katze zu Katze, sondern auch über Gegenstände oder Kleidung ist eine Infektion möglich. Ist die Erkrankung einmal im Bestand, ist eine Ausbreitung kaum zu verhindern. Die Infektionskrankheit ist vor allem für Jungtiere und ungeimpfte Katzen schwerwiegend und lebensbedrohlich. 



Aus diesem Grund werden alle unsere Katzen so früh wie medizinisch möglich gegen diese Todbringende Krankheit geimpft. Bis es soweit ist, halten unsere Betreuer strengste Schutzmaßnahmen ein. Bei jedem Betreten wird die Kleidung gewechselt, ständig wird gereinigt und mit speziellen Mitteln desinfiziert. Diese Maßnahmen erschweren unsere Arbeit sehr, die Versorgung ist teurer und dauert deutlich länger. Dennoch ist dies alles notwendig, denn niemand sollte erleben müssen, wie ihm anvertraute Katzenkinder, gerade noch munter und voller Tatendrang, im nächsten Moment dahinsiechen und sterben. 


Zum Schutz unserer kleinen Fellnasen haben wir uns daher entschieden, dass unsere Kätzchen bis zur vollständig erfolgten Impfung auf Besuch von ihren Adoptiveltern verzichten müssen. Bitte habt Verständnis und Geduld. Wer sich bereits entschieden hat, Kätzchen aus dem Tierschutz ein Zuhause geben zu wollen, kann sich aber gerne schon jetzt mit uns unter vermittlung@tierschutzverein-sternberg.de in Verbindung setzen. Alles Wissenswerte zur Vermittlung der uns anvertrauten Kätzchen kann auch hier und hier nachgelesen werden. 


Wir sind auf finanzielle Hilfen und Sachspenden angewiesen und wären sehr dankbar für jede Unterstützung in dieser schweren Zeit.

Sonntag, 26. Juni 2022

unversorgte Katzenkinder gerettet und vieles mehr

Es ist schon eine Weile her, dass wir über unsere Aktivitäten berichtet haben, aber es war so viel, dass einfach keine Zeit blieb, darüber zu schreiben. Zurzeit kümmern wir uns um ein weibliches Damwild, das sich in einem Zaun verfangen hatte. 

Das Kleine wurde unter schrecklichen Umständen geboren

Während es panisch im Zaun festhing, brachte es ein Kitz zur Welt. Die Mutter wurde befreit, konnte verständlicherweise aber so gar kein Interesse für ihr Neugeborenes aufbringen. Darüber werden wir demnächst noch extra berichten. 

Außerdem haben wir einen Schwan eingefangen und von einem Angelhaken in seinem Schnabel befreit.

Der Angelhaken war fest im Schnabel verankert

An der 1 m langen Angelsehne in seinem Hals hatten sich Nahrungsreste verklumpt, so dass er nicht mehr fressen konnte und ohne Hilfe jämmerlich verendet wäre. 

Einen kleinen blinden Feldhase konnten wir leider nicht retten. Nach anfänglich guter Milchaufnahme und berechtigter Hoffnung starb der Kleine ganz plötzlich. Dies war sehr traurig, zumal wir für ihn bereits ein Zuhause mit anderen Hasen gefunden hatten und Menschen, die sich auf ihn freuten.

Zusätzlich haben wir sehr viele Kastrationen von freilebenden Katzen organisiert, aber leider kam es trotz aller Aufrufe wieder vor, dass wir erst kontaktiert wurden, als Katzenkinder sichtbar waren. Komischerweise kommen viele nicht auf die naheliegende Idee, dass eine freilebende Katze die man so nebenbei mitfüttert, irgendwann auch Junge bekommt und dann zum Fressen mitbringt. 

Und dann mussten wir noch kurzfristig 5 erwachsene Katzen und 10 Kitten aufgrund eines Todesfalls aufnehmen. 




Die genauen Umstände werden noch ermittelt, klar ist bisher nur, dass die Katzen einige Zeit unversorgt waren. Alle 5 erwachsenen Katzen sind klapperdürre, 3 von ihnen sind säugende Mutterkatzen, wobei sie aufgrund ihres schlechten Zustands nicht genügend Milch für ihre Babys haben.



Mit der der Flaschenfütterung und der Versorgung aller unserer Schützlinge sind wir fast rund um die Uhr beschäftigt. Dennoch ist es sehr wichtig, hierüber zu berichten, denn bei der Versorgung brauchen wir unbedingt eure Hilfe. Die Katzenkinder benötigen dringend Aufzuchtmilch und Baby Pate. 


Diese Artikel findet ihr auf unserer Amazon-Wunschliste und wir sagen jetzt schon DANKE.